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Beim Lesen von medizinischen Studien stößt mensch manchmal auch auf solche Überraschungen, wie die folgende. Schade, dass der Volltext nicht so einfach verfügbar ist. Ein wenig hätte mich schon interessiert, wie diese Arbeit zustande kam.

»Neue Schätzungen der armutsbedingten Sterblichkeit in den USA

David Brady, PhD1,2; Ulrich Kohler, PhD3; Hui Zheng, PhD4


Die USA haben eine weitaus höhere Armutsquote als vergleichbare reiche Demokratien. Diese hohe Armutsquote in den USA stellt eine enorme Herausforderung für die Gesundheit der Bevölkerung dar, da zahlreiche Forschungsergebnisse belegen, dass Armut der Gesundheit abträglich ist. Trotz wertvoller Beiträge früherer Forschungen zu Einkommen und Sterblichkeit ist das Ausmaß der mit Armut verbundenen Sterblichkeit in den USA nach wie vor unbekannt. In dieser Kohortenstudie haben wir den Zusammenhang zwischen Armut und Sterblichkeit geschätzt und den Anteil und die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Armut quantifiziert

https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/article-abstract/2804032

P.S.: Fand noch einen Artikel über die Studie

» Poverty is the fourth greatest cause of U.S. deaths, analysis published in JAMA finds.Only heart disease, cancer and smoking kill more AmericansPeer-Reviewed PublicationUniversity of California - Riverside«
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Sehenswert!



Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach spricht auf dem Ökumenischer Jahresempfang der beiden Wetzlarer Domgemeinden
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Eine Geschichte aus »Das Geld  der Zukunft« von Bernard Lietaer (https://archive.fo/TdMJE)

»Stellen Sie sich vor, ein Außerirdischer würde auf unserem Planeten landen. Für seine Landung hätte er sich ausgerechnet ein Armenviertel ausgesucht. Als erstes bekäme er heruntergekommene Häuser zu Gesicht, Menschen, die auf der Straße leben, hungrige Kinder, um die sich niemand kümmert, kranke Bäume, verschmutzte Flüsse, weitere ökologische Katastrophen und all die anderen Probleme, mit denen wir leben. Der Außerirdische würde entdecken, dass wir genau wissen, was man gegen die Probleme unternehmen kann. Er würde außerdem erkennen, dass viele Menschen gerne an der Beseitigung dieser Probleme arbeiten würden, einstweilen aber arbeitslos sind oder nur einen Teil ihrer Fähigkeiten nutzen. Schließlich würde der Außerirdische herausfinden, dass wir alle nur auf das Geld warten, das wir zur Lösung der Probleme brauchen. Jeder wartet auf das Geld.
Stellen Sie sich vor, der Außerirdische würde uns fragen, was denn dieses merkwürdige „Geld“ sei, auf das wir scheinbar alle warten. Könnten Sie ihm, ohne eine Miene zu verziehen sagen, dass wir auf „eine Vereinbarung in einer Gemeinschaft warten, etwas, eigentlich fast alles, als Tauschmittel zu verwenden“?
Und dann weiterhin warten?
Unser Außerirdischer könnte die Erde mit der Frage verlassen, ob es wirklich intelligente Lebensformen auf diesem Planeten gibt.«


»Der eigentliche Preis, den wir für unser Geld bezahlen, ist, dass es das Denken darüber einengt, was möglich ist – Geld baut unserer Vorstellungskraft ein Gefängnis.« (Edgar Cahn, Erfinder des „Time Banking“)
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Einfach sehenswert!



Sacred Economics - Das Buch online in deutscher Sprache:

http://sacred-economics.com/read-online/

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